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 Aquazoo – Löbbecke Museum http://www.duesseldorf.de/aquazoo/ Der Zoo ist ein städtisches Düsseldorfer Institut, das gleichzeitig die Aufgaben eines Zoos und eines naturkundlichen  Museums erfüllt. Es wurde im Jahr 1987 im Nordpark der Stadt unter dem Namen Löbbecke-Museum + Aquazoo eröffnet.  Auf einer Fläche von 6800 m² werden rund 475 Tierarten ausgestellt (Stand: Dezember 2009). Hinzu kommen weitere  naturkundliche Exponate des Museums.  Geschichte Die Tradition der Einrichtung geht auf das private Museum des Apothekers Theodor Löbbecke zurück. Er kaufte zum Teil  ältere Sammlungen auf, wie die des Bochumer Peter Wilhelm  Ludwig Döring aus dem 18. Jahrhundert. Seine Sammlung  wurde kurz nach seinem Tode im Jahr 1901 zum städtischen  Besitz, aber nur unter der Voraussetzung, dass die Stadt  Düsseldorf die Exponate in einem Museum ausstellt. Im Jahr  1904 wurde es unter dem Namen Löbbecke-Museum in der  Düsseldorfer Altstadt eröffnet. Im Jahr 1905 wurde der Stadt der 1876 gegründete, einst  private Zoo übereignet. Dies wurde durch Gustav Adolf  Scheidt möglich, weswegen der zoologische Garten den  Namen Scheidt-Keim-Stiftung erhielt. 1930 wurde das  Museum dann in den Zoo integriert, woraus sich die Einheit von Zoo und Naturkundemuseum erklärt. Während des  Zweiten Weltkrieges wurde im November 1944 der dem Zoo naheliegende Unterrather Güterbahnhof schwer bombardiert,  wobei eine große Anzahl von Bomben durch Winddrift oder schlechtes Zielen im Zoo selbst einschlugen und diesen  weitgehend zerstörte. Die meisten Ausstellungsstücke waren jedoch vorher evakuiert worden, denn auch das  Museumsgebäude erlitt schwere Schäden. Nachdem die Einrichtung Aquarium/Museum nach dem Zweiten Weltkrieg an  einem provisorischen Sitz in einem Hochbunker gleich gegenüber dem alten Zoogelände untergebracht worden war, zog  sie nach langen - auch juristischen - Auseinandersetzungen 1987 zum gegenwärtigen Standort um. Die Konzeption dieses neuen Baus basiert auf den Plänen von Manfred Zahn, der bis Ende März 1994 über 27 Jahre lang  das Institut erfolgreich leitete, bevor er seine Arbeit an den heutigen Direktor, Gettmann, übergab. Das Konzept stellt eine  Mischung zwischen lebenden Tieren, Fossilien, Schautafeln und anderen Objekten dar, die immer zu einem bestimmten  Thema zusammengestellt und erklärt sind. So haben die einzelnen Bereiche Themen wie „Anpassung höherer Wirbeltiere  an das Leben im Wasser“, in dem der Körperbau von lebenden Pinguinen mit dem Originalskelett eines Pottwals und  eines Seeelefanten und dem Fossil eines Ichthyosauriers verglichen werden kann. Oder „Die Reptiliengestalt“, in dem die  verschieden Gruppen der Reptilien beobachtet werden können. So werden in 25 Themenbereichen die verschiedensten  Tiere und Exponate dargestellt. Hinzu kommen wechselnde Themenausstellungen.  Wie andere zoologische Einrichtungen auch, beteiligt sich das Institut an verschiedenen Erhaltungszucht- und  Wiederansiedelungsprogrammen. So wird beispielsweise ein Zuchtbuch für Gundis geführt. Daneben sind zwei weitere  Programme erwähnenswert: Ein durch die Europäische Union gefördertes Projekt zur Wiederansiedelung des Maifisches  im Rhein, dessen Koordination im Aquazoo stattfindet. Ferner unterhält der Zoo eine durch die Stadt Düsseldorf geförderte Amphibienschutz- und Zuchtstation, in der verschiedene vom Aussterben bedrohte Tiere gepflegt und zum Teil bereits  erfolgreich vermehrt wurden. Entwicklung   Der am 20. Mai 2008 verstorbene Düsseldorfer  Oberbürgermeister Joachim Erwin forderte in seinem  Vermächtnis den Bau eines Aquariums mit internationalem  Anspruch.[1] In den kommenden Jahren soll das Institut baulich  erweitert werden. Die Finanzierungsplanungen waren bereits  abgeschlossen, jedoch wurde das Projekt im Zuge der  Wirtschaftskrise und dem damit verbunden Rückgang der  städtischen Einnahmen auf unbestimmte Zeit zurückgestellt.  Beteiligt an der Finanzierung wäre neben der Stadt Düsseldorf  auch der Freundeskreis des Aquazoos. Inzwischen wurden die  Gelder für eine nötige Sanierung des Gebäudes bewilligt, deren  Kosten aber vom Gesamtbudget für die geplante Erweiterung  des Hauses abgehen werden. Mit rund 400.000 Besuchern pro Jahr ist der Aquazoo das bei  weitem besucherstärkste Kulturinstitut der Stadt Düsseldorf. Zum wissenschaftlichen Sammlungsbestand des Doppelinstituts gehören u.a.:      die Löbbecke-Sammlung mit ca. 250.000 Weichtieren,     die geowissenschaftliche Sammlung mit ca. 75.000 Exponaten,      die Eierschalen-Sammlung mit ca. 8.500 Exponaten,      die Insektensammlung mit ca. 650.000 Exponaten,      das Löbbecke-Archiv. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Aquazoo_-_Löbbecke_Museum 
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Aquazoo Düsseldorf