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Usedom, eine Insel mit vielen Besonderheiten Von Peenemünde bis Ahlbeck hat die Insel Usedom viele  Besonderheiten zu bieten, die diese so einzigartig machen. Sie  ist 445 km² groß, davon 91 km² unter polnischer Regierung. Sie wird von 31.500 Deutschen und 45.000 Polen (41.000  Einwohner in Swinemünde) bewohnt. Insgesamt hat die Insel  200 km Küstenlinie, davon sind 40 km wunderbarer Sandstrand  an der Nordseite. 13 Binnenseen laden ebenfalls zum Urlaub  ein. Es gibt 10 Orte mit Seebad-Status. Nach der Wende kamen die  Übernachtungen fast zum Erliegen. Aber seit dem Jahr 2000  kann man wieder auf eine stetig steigende Urlauberzahl  zurückblicken.  Usedom, auch „Badewanne Berlins“ genannt, hat es geschafft,  die während der DDR-Zeit doch sehr vernachlässigten Häuser mit ihrer unverwechselbaren Badearchitektur „Erlaubt ist, was  gefällt“ besonders in den Seebadeorten Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin und Zinnowitz ihren ursprünglichen Glanz  wiederzugeben. Schicke Villen und herrschaftliche Häuser aus dem 19. Jh. reihen sich wie an der Schnur gezogen an den  Stränden entlang. Auch die Seebrücken, die in der Vergangenheit Wind und Wasser oder einfach dem Zahn der Zeit zum  Opfer fielen, wurden restauriert bzw. ganz neu gebaut. Es hat einfach viel Spaß gemacht, dort zu flanieren und sich den Flair der damaligen Zeit vorzustellen ohne auf den heutigen Komfort verzichten zu müssen. Und als wir dann noch in Bansin aus  dem Musikpavillon Pianomusik vom Feinsten hörten, war die Urlaubsstimmung perfekt.  Ganz anders als der weiße Glanz der Bäderorte sind die Spuren, die Krieg und Militär zurückgelassen haben und die  ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten der Insel gehören. In und um Peenemünde sind Reste der einstigen  Raketenversuchsanstalt zu finden. Wissenschaftler Werner von Braun schuf dort die V2, eine tödliche Waffe, die im Zweiten  Weltkrieg mehrfach zum Einsatz kam. Auf diesen Teil und auch auf den Einsatz von Zwangsarbeiter in den Raketenfabriken  ist man nicht gerade stolz. Doch gleichzeitig weiß man, ohne Peenemünde würde es die Raumfahrt in ihrer jetzigen Form  nicht geben. Der Grundstein dafür legte Werner von Braun genau hier. Eine Ausstellung im Historisch- Technischen  Informationszentrum (HTI) zeigt in überzeugender Weise diese Zeit und arbeitet, wie ich finde, dieses düstere Kapitel gut  auf. Peenemünde und Umgebung haben aber noch viel mehr zu bieten. Nicht nur als Badegast kamen wir auf unsere Kosten, sondern  auch zum Wandern und Rad fahren war die Insel für uns ein  Eldorado. Der einzigartige Naturraum ist auch das Hauptkapital  des Usedomer. 1999 wurde Usedom zum Naturpark, der 36.000  ha Land- und 27.000 ha Wasseroberfläche am Achterwasser,  Peenestrom und Kleinen Haff umfaßt. Im Naturpakt sind 14  Naturschutzgebiete mit ca. 4.000 ha besonders geschützt. Es  gibt Bereiche mit vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und  Tierarten. Ich bitte alle Besucher, diesen besonderen  Schutzstatus zu respektieren und sich dementsprechend zu  verhalten und dies auch an ihre Kinder weiterzugeben, damit  sie lernen, dass sie das was sie vernichten, unwiederbringlich  ist. Die Seeadler zum Beispiel umfassen mit ihren 20  Brutpaaren 80 % des Gesamtbestandes in Deutschland. Neben  den vielen Möven können Kormorane, Kraniche, Fischreiher,  Störche und unzählige viele andere Vogelarten beobachtet  werden. Unsere längste Radtour war 38 km und meine längste  Wanderung am Stück bei 21 km. Meine Füße waren nach der Wanderung ganz schön rund, von meinem Gesäß nach der  Radtour rede ich lieber nicht. Aber jeder km hat sich gelohnt.
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www.ingridwiese.de
2009 Usedom